
Vor jedem operativen Eingriff zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit untersuchen wir Ihre Augen. Das zu operierende Auge muss gesund sein: Erkrankungen wie Grauer Star, Grüner Star oder Durchblutungsstörungen der Netzhaut dürfen nicht vorliegen.
Patienten mit: einer instabilen, dünnen Hornhaut, schweren Netzhauterkrankungen, Linsentrübungen, schweren entzündlichen allgemeinen Erkrankungen wie z. B. rheumatische Gelenkerkrankungen sowie Patienten unter 18 Jahren, sind nicht geeignet.
Nein, denn der Laserstrahl wirkt nur an der obersten Schicht des Auges. Das Auge wird vor der Operation exakt vermessen und der maximale Abtrag des Lasers wird auf 20 Prozent der Hornhautdicke begrenzt. Da die Eindringtiefe nur gering ist, ist eine Verletzung der tieferen Schichten nicht möglich.
Diese Methode wird seit 1991 angewendet und wird seit 1999 von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft und dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands anerkannt. Wichtig ist das Behandeln durch einen erfahrenen Operateur. Das ist der Fall, wenn er auf der Anwenderliste der Kommission für Refraktive Chirurgie steht und mehr als 1.000 Operationen nachweisen kann.
Die Operation dauert inklusive Vorbereitung dreißig Minuten, der reine Lasereingriff dreißig bis vierzig Sekunden. Nach zwei bis drei Tagen sind Sie wieder voll einsatzfähig.
Durch lokal betäubende Augentropfen spüren Sie einen leichten kurzen Druck, keine eigentlichen Schmerzen. Nach der Operation treten äußerst selten Beschwerden auf.
Autofahren ist i.d.R. spätestens 24 bis 48 Stunden nach dem Eingriff wieder möglich. Sie bekommen von uns ein Führerscheinattest, das Ihre Sehschärfe bestätigt. Als Fluggast können Sie zwölf Stunden nach Ihrer Operation wieder Fliegen.
Das ist jederzeit möglich, jedoch selten notwendig. In unserem Patientenkollektiv mit mehr als 60.000 Patienten wurde weniger als ein Prozent der Patienten nachbehandelt.
Zur Vorbereitung einer Augenoperation benötigen wir vier Untersuchungseinheiten. Kontaktlinsenträger dürfen vor dem geplanten Eingriff zwischen zwei und vier Wochen keine Kontaktlinsen tragen. Dann kann der Eingriff erfolgen.
Wir rechnen die Behandlung nach der Gebührenordnung für Ärzte ab. Die Kosten richten sich nach der Anzahl der notwendigen vorbereitenden Untersuchungen sowie nach der verwendeten Lasertechnik.